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Hotel Mama adieu: endlich ausziehen!

Einleitung

Plötzlich ist er da: der Tag, an dem man flügge wird und Hotel Mama stolz oder gar trotzig den Rücken kehrt. Auch wenn das gemachte Nest so manche putz- und kochtechnischen Annehmlichkeiten bietet, es reicht! Denn Freiheit ist Freiheit, alles hat seinen Preis und Mama braucht ja nicht mit leeren Händen zu Besuch kommen.

 

Die ersten vier Wände für mich alleine

Ausziehen darf in Österreich, wer volljährig ist. Vorher ist dies nur mit der Zustimmung der Eltern möglich. Erfolgt der Auszug mit dem Beginn des Studiums, so sind Studentenheime die erste Adresse. Die Kosten für ein Zimmer bewegen sich zwischen circa € 170,- und € 350,-. In Österreich gibt es etwa 25.000 Heimplätze. Die sind aus mehreren Gründen ideal: sie sind möbliert, auf junge Menschen ohne große Habe ausgerichtet, erschwinglich und der ideale Startpunkt, um ins aufregende Studentenleben einzutauchen. Auf iconHeimfest.at findest du alle Heime in Österreich inklusive Angaben zu Größe der Zimmer, Kosten, Lagepläne und Zusatzangebote.

 

Wohngemeinschaften

Studenten und WGs gehören einfach zusammen. Wer einmal in einer gewohnt hat, der liebt sie und grollt ihr zugleich. Die Liebe rührt von fröhlichen Festen und philosophischen Debatten bis in die Morgenstunden, der Groll kommt von verschwundenen Lebensmitteln und Haaren in der Duschwanne, deren Bekanntschaft man lieber nicht gemacht hätte. Wie auch immer, die Vorteile überwiegen. Wichtig ist eine gute Kommunikation über die Aufteilung der gemeinsamen Kosten und die Abklärung der Vorstellungen über ein zufrieden stellendes Zusammenwohnen (darf geraucht werden, Besucherhäufigkeit, etc.). Weil in einer WG leicht mal etwas in die Brüche gehen kann, ist die Haushaltsversicherung der Wüstenrot anzuraten.

Einen WG-Platz findest du auf der offiziellen iconJob- und Wohnungsbörse der Österreichischen Hochschülerschaft und bei iconEasyWG .

 

Die Grundausstattung

Wie viel du benötigst, hängt davon ab, wie dein neues Zuhause ausgestattet ist. Auf alle Fälle brauchst du Töpfe und Pfannen und etwas Geschirr, Bettwäsche, einen Staubsauger, evtl. eine Kaffeemaschine, Putzutensilien und einen Wäscheständer. Oft bekommt man gut erhaltene Möbel günstig aus der Zeitung. Auch bei Flohmärkten kann man originelle Wohnbegleiter erstehen.

 

Die Kunst, mit dem eigenen Geld auszukommen

Erst mal aus dem Hotel Mama ausgezogen, heißt es Haushalten mit dem, was einem monatlich zur Verfügung steht. Die durchschnittlichen studentischen Lebenserhaltungskosten nebst den Wohnkosten betragen zwischen € 350,- und € 400,- für Essen, Freizeit, Mobilität, Kommunikation und Kleidung. Eine Haushaltsabrechnung ist gerade in der ersten Zeit empfehlenswert. Das Bildungsdarlehen von Wüstenrot ermöglicht Leuten, die beispielsweise kein Stipendium erhalten, über die Runden zu kommen.

 

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