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Mein Geld

Gemeinsam lebt es sich günstiger – Spartipps für deine erste WG

Zu hause ausziehen – ein wichtiger Schritt. Eine Wohngemeinschaft erleichtert den Start ins eigene Leben. Auch wenn das Geld knapp ist. Wir zeigen euch, wie ihr gemeinsam sparen könnt.

Lesedauer: 4 Min.

Wie schön war es doch im “Hotel Mama”. Da mussten wir uns um nichts kümmern, die Miete war gezahlt, der Kühlschrank immer voll und ein Sonderwunsch kostete nur etwas Quengelei. Doch zum erwachsen werden gehört der Schritt in die Wohn-Selbstständigkeit. Das eigene Leben beginnt für die meisten von uns mit wenig Geld. Verdient wird noch wenig bis gar nichts, aber Wohnen und Essen kosten. Wer sich mit anderen zusammen tut, hat nicht nur Gesellschaft, sondern kann damit vor allem viel Geld sparen.

Gemeinsam Wohnen

Der Hauptvorteil einer Wohngemeinschaft liegt auf der Hand: Die Miete für ein WG-Zimmer kommt dich in der Regel günstiger als eine kleine Wohnung für dich alleine. Und du musst nicht gleich einen kompletten Haushalt mit Waschmaschine und Kühlschrank anschaffen. Zumindest nicht allein. 
Übrigens: Ist die Miete zu hoch und das Einkommen gering, können auch WG-Bewohner Wohnbeihilfe beantragen, zum Beispiel in Wien. Voraussetzung: Sie müssen im Mietvertrag stehen. Stehen mehrere Personen im Mietvertrag, kann nur eine von ihnen Wohnbeihilfe bekommen.

Selber Kochen

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Damit der Aufwand sich lohnt: Kochen für alle

Abends ein warmes Essen auf dem Tisch? Super! Einkaufen und Kochen? Och nöö, macht so viel Arbeit. In der WG könnt ihr euch die Arbeit aber aufteilen. Jeder kocht an einem festen Tag in der Woche für alle. Auch Gäste sind willkommen. Das stärkt das Gemeinschaftsgefühl und zu Hause ist immer was los. Am Wochenende schließen sich ans Essen noch ein paar Drinks an. So spart ihr viel Geld für Restaurants und Bars.

Günstig einkaufen

Auf Überflüssiges verzichten fällt nicht schwer. Schokolade, Kekse und Kuchen sind ungesund, schlecht für die Figur und die Zähne. Aber manchmal hat man tierische Lust drauf. Deshalb kommt dergleichen gar nicht erst in die Wohnung. Das Gleiche gilt für Softdrinks. Das gesündeste und gleichzeitig günstigste Getränk ist Wasser. Und das kommt in Österreich in Top-Qualität aus der Leitung. Wer’s spritzig mag, schafft sich einen Sprudler an.
Ansonsten bevorzugt ihr beim WG-Einkauf günstige Großpackungen und No-Name-Produkte. Die sind meist ebenso gut wie vergleichbare Markenprodukte. Um euch davon zu überzeugen, kauft ihr euch eine Reihe von Waren jeweils in der günstigen und der teureren Variante und testet beide zu Hause bei einer Blindverkostung.
Bei Obst und Gemüse achtet ihr auf saisonale heimische Produkte. Das, was in Österreich gerade geerntet wird, ist auch günstig zu haben. Und außerdem nachhaltig. Erdbeeren im Winter braucht keiner - die werden unreif gepflückt, eingeflogen und sind teuer. Auf Wochenmärkten wird am späten Nachmittag oft stiegenweise sehr reifes Obst und Gemüse günstig abgegeben. Das muss natürlich umgehend verarbeitet oder vertilgt werden. Brot vom Vortag schmeckt mindestens genau so gut wie frisch und gibts oft zum zurückgesetzten Preis.

Second Hand Store mit Klamotten und Lampen
Geld sparen mit Schnäppchen im "Vintage"-Stil

Geld sparen mit Schnäppchen im "Vintage"-Stil

Bei allem, was nicht essbar ist, setzt ihr konsequent auf gebraucht. Das spart Geld und ist nachhaltig. Die Wohnungseinrichtung kommt vom Flohmarkt oder von Ebay, ergänzt durch IKEA. Waschmaschine und Kühlschrank findet ihr online zum Beispiel bei willhaben.at oder durchgecheckt und mit Garantie beim Händler vor Ort. Bei gebrauchten Großgeräten aber auch auf die Energieeffizienz achten, sonst zahlt ihr auf lange Sicht drauf. Auf gebrauchte und aufgearbeitete elektronische Geräte vom Handy bis zum Pürierstab hat sich refurbed.at spezialisiert. Bücher gibts bei medimops.de, Second-Hand-Kleidung entweder stationär oder online auf Seiten wie maedchenflohmarkt.at.

Cool heizen

Schließt im Winter die Türen zu den Zimmern von verreisten Mitbewohnern oder Zimmer, die nur selten genutzt oder nicht unbedingt beheizt werden müssen. 
Entlüftet am Beginn der Heizsaison die Heizkörper, damit das warme Wasser gut zirkulieren kann und verstellt, um die Wärme optimal zu nutzen, die Heizkörper nicht mit Möbeln. Während der Wintermonate lasst ihr Fenster auf keinen Fall gekippt offen stehen. Frische Luft holt ihr herein, indem ihr ab und zu für wenige Minuten stoß- und am besten auch quer lüftet.
In der Nacht nutzt ihr Vorhänge, Jalousien und Rollos, um die Wärme in der Wohnung zu halten. Hast du ein gutes Federbett, kannst du die Heizung über Nacht abdrehen.

Unter Strom

Geräte verbrauchen auch im Standby-Modus Strom. Schalte Geräte daher besser vollständig aus. Nimm deine Handy-Ladegeräte nach der Benutzung aus der Steckdose, denn auch das verbraucht sonst unnötig Strom.

Waschmaschine und den Geschirrspüler schaltet ihr nur dann ein, wenn die Maschine ganz voll ist. In einer WG geht das eh schnell. Wäsche könnt ihr auch mal zusammenwerfen, um eine Maschine voll zu bekommen. 

Kühl- und Gefrierschrank sollten nicht lange offen stehen. Hat sich viel Eis gebildet, erhöht das den Stromverbrauch. Es sollte daher abgetaut werden.

Einmal im Jahr solltet ihr euch euren aktuellen Strom- und Gastarif mit den aktuellen Angeboten am Markt vergleichen. Unternehmen wie energyhero.at machen das auf Wunsch für euch. Wenn die ein Einsparpotenzial entdecken, melden sie euch zu einem anderen Anbieter um. So seid ihr garantiert immer beim günstigsten Anbieter.

Gute Verbindungen – Internet, TV; Rundfunk, Streaming

Fernsteuerung in der Hand
Einmal zahlen, gemeinsam nutzen: Rundfunkgebühren und Streaming-Abos

Ohne Internet geht gar nichts. Beim Zurechtfinden im Dschungel unterschiedlicher Anbieter und Tarife helfen euch auch Vergleichsportale. Tarife.at rechnet euch den Effektivpreis aus: Kosten, Gebühren, Rabatte, Gutschriften, Boni werden zusammengezählt und durch die Vertragslaufzeit von 24 Monaten dividiert. Achtung: Je mehr Personen zur gleichen Zeit online sind, desto höher sollte die Übertragungsgeschwindigkeit für ein konstant schnelles Internet sein.

Die Rundfunkgebühren stehen fest, aber die müssen nur einmal pro Haushalt an den Gebühren Info Service (GIS) gezahlt werden, egal wie viele Radio- oder Fernsehgeräte in eurer Wohnung stehen. Habt ihr gar keine Radio- oder Fernsehgeräte? Dann müsst ihr auch nicht zahlen. Auch wenn du sozial bedürftig bist und zum Beispiel Studienbeihilfe beziehst, kannst du bei der GIS eine Befreiung von den Rundfunkgebühren beantragen. Auch für die Befreiung von der Ökostrompauschale ist die GIS zuständig.    
In deiner WG könnt ihr viele Streaming-Abos gemeinsam nutzen. Mit dem Standard-Abo von Netflix beispielsweise könnt Ihr Filme in HD-Qualität auf zwei Geräten gleichzeitig streamen. Für größere WGs bietet Netflix ein noch größeres Paket an.

Der Start ins selbstständige Leben kostet Geld, zum Beispiel eine Wohnungseinrichtung oder die Möbel für ein WG-Zimmer. Das flexible Jugendbausparen von Wüstenrot ist für alle unter 26 Jahren eine ausgezeichnete Möglichkeit, etwas zurücklegen und einen finanziellen Polster aufzubauen. Einzahlen können auch Eltern, Großeltern oder Paten. Damit Geld da ist, wenn die Wünsche größer werden.

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