Im Alltag nutzen wir unser Girokonto oft ganz automatisch. Dabei begegnen uns ständig Begriffe wie Echtzeitüberweisung, Lastschrift, Debitkarte oder POS-Terminal. Viele davon klingen vertraut und trotzdem ist oft nicht ganz klar, was genau dahintersteckt.
Genau deshalb lohnt sich ein kurzer Überblick. Denn wenn ihr die wichtigsten Banking-Begriffe kennt, wird vieles rund ums Girokonto einfacher und verständlicher.
Die klassische Überweisung ist wahrscheinlich die bekannteste Form des Bezahlens im Banking-Alltag. Dabei überweist ihr einmalig einen bestimmten Betrag an eine andere Person oder an ein Unternehmen.
Typische Beispiele:
Die Überweisung könnt ihr heute meist direkt im Online-Banking oder in der Banking App erledigen. Dafür braucht ihr in der Regel:
Je nach Bank und Zeitpunkt kann es einige Stunden oder bis zum nächsten Bankarbeitstag dauern, bis das Geld ankommt.
Manchmal soll Geld nicht erst morgen ankommen, sondern sofort. Genau dafür gibt es die Echtzeitüberweisung.
Hier wird der Betrag meist innerhalb weniger Sekunden auf das Konto der Empfängerin oder des Empfängers übertragen. Das funktioniert rund um die Uhr, also auch am Wochenende oder am Abend.
Praktisch ist das zum Beispiel:
Im Online-Banking wird die Echtzeitüberweisung meist extra gekennzeichnet.
Bei Wüstenrot sind ist die Echtzeitüberweisung seit 5. Oktober 2025 möglich.
Geld in Sekunden überweisen und gleichzeitig sicherer als je zuvor: Mit Echtzeitüberweisungen und automatischer Empfängerprüfung wird Banking schneller, smarter und schützt besser vor Fehlern und Betrug. Wir erklären, was hinter den beiden Funktionen steckt.
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Ein Dauerauftrag ist ideal für alles, was regelmäßig bezahlt werden soll. Ihr legt einmal fest:
Danach läuft die Überweisung automatisch.
Besonders praktisch ist das zum Beispiel für:
Der Vorteil: Ihr müsst nicht jeden Monat selbst daran denken und behaltet trotzdem die Kontrolle, weil ihr den Dauerauftrag jederzeit ändern oder stoppen könnt.
Bei der Lastschrift funktioniert es genau umgekehrt. Hier überweist ihr nicht aktiv selbst, sondern ein Unternehmen zieht den Betrag direkt von eurem Konto ein.
Das kennt ihr wahrscheinlich von:
Damit das funktioniert, gebt ihr dem Unternehmen vorher eine Einzugsermächtigung beziehungsweise ein SEPA-Lastschriftmandat.
Wichtigster Unterschied zum Dauerauftrag: Stellt euch zum Beispiel eine Stromrechnung vor. Die ist nicht jeden Monat gleich hoch. Mit einem Dauerauftrag würde man ständig anpassen müssen. Mit Lastschrift passiert das automatisch.
Im Zusammenhang mit Girokonten taucht oft auch der Begriff SEPA auf. Das steht für „Single Euro Payments Area“, also den einheitlichen Euro-Zahlungsraum.
SEPA sorgt dafür, dass Überweisungen und Lastschriften innerhalb vieler europäischer Länder nach gemeinsamen Standards funktionieren. Deshalb könnt ihr heute oft genauso einfach Geld nach Österreich, Deutschland oder Italien überweisen wie innerhalb des eigenen Landes.
Wichtige Begriffe dabei:
Viele sprechen noch von der „Bankomatkarte“. Tatsächlich handelt es sich heute aber meist um moderne Debitkarten.
Der Unterschied:
Bei einer Debitkarte wird der bezahlte Betrag direkt oder sehr zeitnah vom Girokonto abgebucht.
Das bedeutet:
Genau deshalb ist die Debitkarte direkt mit dem Girokonto verbunden.
Viele moderne Debitkarten funktionieren mittlerweile weltweit über internationale Systeme wie Visa Debit oder Mastercard Debit Mastercard. Dadurch sind oft zusätzliche Funktionen möglich:
„Bankkarte“ ist heute meist einfach ein allgemeiner Oberbegriff für Karten, die von Banken ausgegeben werden.
Das kann sein:
Wenn Banken heute von einer Bankkarte sprechen, meinen sie in vielen Fällen bereits eine moderne Debitkarte.
Der Begriff POS-Terminal klingt zuerst technisch, begegnet uns aber fast täglich.
POS steht für „Point of Sale“, also den Ort, an dem bezahlt wird. Gemeint ist damit das Kartenlesegerät im Geschäft, Restaurant oder Supermarkt.
Über das POS-Terminal könnt ihr:
Ohne diese Geräte wäre modernes bargeldloses Bezahlen kaum möglich.
Manchmal reicht das Guthaben am Konto kurzfristig nicht aus. Dafür kann es einen sogenannten Überziehungsrahmen geben.
Bei Wüstenrot heißt dieser Einkaufsreserve. Sie wird nicht automatisch vergeben, sondern individuell geprüft. Grundlage dafür sind unter anderem Einkommen und Bonität.
Wenn ihr euch für eine Einkaufsreserve interessiert, könnt ihr eine Anfrage per E-Mail an bankkonto@wuestenrot.at senden. Danach erhaltet ihr Informationen zu euren persönlichen Möglichkeiten.
Wichtig zu wissen: Ein Überziehungsrahmen kann kurzfristig helfen, sollte aber bewusst genutzt werden, da dafür Zinsen anfallen können.