Anlagestrategie

Eine Anlagestrategie ist ein Plan, wie man sein Geld investiert, um bestimmte Ziele zu erreichen. Die persönliche Anlagestrategie ergibt sich dadurch, wie viel Risiko man eingehen will, wie lange man anlegen will und was man mit dem Geld machen will. Eine gute Anlagestrategie berücksichtigt die persönliche Situation, die Erwartungen und die Präferenzen des/der Anleger:in. 

Deckungsstock

Einfach gesagt, ist der Deckungsstock ein Teil des Geldes, das eine Versicherung für ihre Kund:innen spart. Das Geld im Deckungsstock ist besonders geschützt und sichert im Falle einer Insolvenz die Ansprüche der Versicherten. Es gibt einen garantierten Zins auf dieses Geld und demnach kein Verlustrisiko für Kund:innen, aber niedrigere Gewinnchancen als bei Fondsanlagen.

Fonds

Das Wort „Fonds“ kommt aus dem Französischen und bedeutet so viel wie „Kapital“ oder „Vorrat“. Bei einem Fond legen viele Menschen ihr Geld in einen Topf zusammen, das dann von einem professionellem Fondsmanagement verwaltet wird. Das bedeutet, das Geld wird für einen bestimmten Zweck investiert – man spricht daher auch von einem Investmentfond. Jene Menschen, die in Fonds investieren, nennt man Anleger:innen.

Der/die Fondsmanager:in investiert das Geld in verschiedenen Wertpapieren wie Aktien, Anleihen oder Rohstoffen, je nachdem, welche Ziele und Risiken der Fond verfolgt. Die Kund:innen erhalten Anteile am Fond – die sind umso höher, je höher auch der Beitrag in den Fond war. Mit Fonds profitieren Kund:innen von höheren Gewinnchancen, aber sie tragen auch ein höheres Verlustrisiko als beim Deckungsstock.

Die Geldanlage in Fonds nennt man Fondsveranlagung. Der Vorteil einer Fondsveranlagung ist, dass man mit einem Fond an vielen verschiedenen Märkten und Branchen teilhaben kann, ohne selbst viele einzelne Wertpapiere kaufen zu müssen. Außerdem profitiert man von der Erfahrung und dem Fachwissen des/der Fondsmanager:in.

Je nach Risiko und Ertragschancen, die ein Fond bringt, gibt es Unterschiede.

·         Defensive Fonds: risikoärmer

·         Ausgewogene Fonds: mittleres Verlustrisiko

·         Dynamische Fonds: Verlustrisiko ist eher höher, die Gewinnchancen ebenso

Es gibt auch Unterschiede bei der Gewinnausschüttung von Fonds. Bei einem ausschüttenden Fond werden die Erträge zum Beispiel einmal jährlich an die Anleger:innen ausgeschüttet. Bei thesaurierenden Fonds werden die Erträge automatisch im Fond wieder veranlagt. Dadurch erhöht sich der Wert des Investmentzertifikates – das heißt, der Wert der Anteile steigt. Thesaurierende Fonds eignen sich für den langfristigen Vermögensaufbau. Bei Wüstenrot kommen nur thesaurierende Fonds zur Anwendung.

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