Es gibt viele Möglichkeiten, Geld zu sparen. Vom klassischen Sparkonto über Bausparen bis hin zu Wertpapieren hat jede Sparform ihre eigenen Vorteile. Doch welche passt zu euch? Wir zeigen euch, worauf es bei der Wahl ankommt, wann sich welche Sparform eignet und warum Bausparen in Österreich seit Generationen beliebt ist.
Ihr möchtet Geld für den nächsten Urlaub zurücklegen, eine finanzielle Reserve aufbauen oder langfristig für die eigenen vier Wände sparen? Dann stellt sich zuerst eine wichtige Frage: Was möchtet ihr mit eurem Geld erreichen und wann braucht ihr es wieder?
In diesem Beitrag findet ihr die wichtigsten Infos und Unterschiede der verschiedenen Sparformen.
Hier einmal in Kurzform:
Sparkonto
Für kurzfristige Sparziele und unerwartete Ausgaben. Bei einem täglich verfügbaren Konto könnt ihr Geld jederzeit abheben oder auf euer Girokonto überweisen.
Bausparen
Für alle, die regelmäßig kleine Beträge sparen möchten. Bei Wüstenrot geht das bereits ab 25 Euro im Monat. Dazu kommen Zinsen und die Möglichkeit, eine staatliche Bausparprämie zu erhalten.
Festgeldkonto
Für Geld, das ihr für einen vereinbarten Zeitraum nicht braucht. Dafür bekommt ihr einen festen Zinssatz und wisst schon vorher, wie viele Zinsen ihr erhaltet.
Aktien und ETFs
Für den langfristigen Vermögensaufbau. Es gibt Chancen auf höhere Erträge, aber auch das Risiko, Geld zu verlieren.
Nicht jede Sparform eignet sich für jedes Ziel. Geld, auf das ihr jederzeit zugreifen möchtet, sollte anders angelegt sein als Geld, das ihr über mehrere Jahre nicht benötigt. Auch eure persönliche Risikobereitschaft spielt eine Rolle: Möchtet ihr vor allem Sicherheit und Planbarkeit oder seid ihr bereit, für mögliche höhere Erträge auch Wertschwankungen in Kauf zu nehmen? Wir geben euch einen Überblick über die gängigsten Sparformen, sodass ihr am Ende selbst entscheiden könnt, was am besten zu euch passt.
Ihr braucht weitere Erklärungen, Fragen sind offen geblieben oder ihr wollt endlich mit einem guten Sparplan starten? Bei einem kostenlosen und unverbindlichen Beratungstermin schauen wir gemeinsam auf eure Finanzen.
Ihr möchtet euch im Sommer ein paar Tage Auszeit gönnen, ein neues Fahrrad kaufen oder einfach Geld für die nächste größere Rechnung auf der Seite haben? Dafür eignet sich ein Sparkonto. Ihr könnt regelmäßig Geld einzahlen, wann immer es euer Budget erlaubt. Bei einem täglich verfügbaren Sparkonto könnt ihr das Geld bei Bedarf wieder abheben oder auf euer Girokonto überweisen.
Ein Beispiel: Ihr legt jeden Monat 50 Euro auf euer Sparkonto. Nach sechs Monaten habt ihr 300 Euro angespart – ganz ohne Zinsen gerechnet. Damit könnt ihr beispielsweise einen Konzertbesuch finanzieren, euch etwas Neues für eure Wohnung gönnen oder eine unerwartete Rechnung leichter bezahlen.
Sparkonto: Das Wichtigste auf einen Blick
Ihr habt bereits Geld angespart, das ihr in nächster Zeit nicht braucht? Dann könnte Festgeld interessant sein. Ihr legt einen bestimmten Betrag für einen vereinbarten Zeitraum an und bekommt dafür einen festen Zinssatz.
Das bedeutet, ihr könnt über einen längeren Zeitraum nicht auf das Geld zugreifen, erhaltet dafür aber bessere Zinsen.
Festgeld: Das Wichtigste auf einen Blick
Bausparen gibt es in Österreich seit 100 Jahren. Knapp drei Millionen Menschen haben hierzulande einen Bausparvertrag. Doch warum ist diese Sparform so beliebt? Wie funktioniert sie, welche Vorteile bietet sie und muss man damit tatsächlich ein Haus bauen?
Das Prinzip ist einfach: Ihr legt regelmäßig Geld zur Seite, bekommt dafür Zinsen und zusätzlich eine staatliche Bausparprämie. Ursprünglich sollte Bausparen mehr Menschen dabei helfen, sich den Traum vom eigenen Zuhause zu erfüllen. Viele Menschen sparen dabei nach einem gemeinsamen Prinzip, das auch die Finanzierung von Wohnprojekten ermöglicht.
1925 brachte Wüstenrot die Idee des Bausparens nach Österreich. Die Idee traf auf großes Interesse. Schon 1926 wurde in Hallein bei Salzburg das erste von Wüstenrot finanzierte Eigenheim errichtet. Seitdem hat sich vieles verändert: Sparmodelle wurden flexibler, die Verwendungsmöglichkeiten vielfältiger und die Angebote an unterschiedliche Lebenssituationen angepasst. Der Grundgedanke ist aber geblieben: Mit regelmäßigen Einzahlungen schafft ihr euch finanzielle Möglichkeiten für später.
Mehr zur Geschichte erfahrt ihr in unserem Beitrag 100 Jahre Bausparen: Ein Erfolgsmodell für Generationen.
Heute ist Bausparen nicht nur für alle interessant, die einmal ein Haus bauen oder eine Wohnung kaufen möchten. Ihr könnt damit genauso gut Geld für eine größere Anschaffung, eine Weiterbildung oder andere Wünsche ansparen. Und dafür braucht ihr keine großen Beträge: Bei Wüstenrot könnt ihr bereits ab 25 Euro im Monat starten. Das macht Bausparen auch für Familien und Menschen interessant, die mit einem kleineren Budget regelmäßig etwas zur Seite legen möchten. Denn selbst wenn am Monatsende nur ein überschaubarer Betrag übrig bleibt, könnt ihr damit Schritt für Schritt ein Guthaben aufbauen.
Bausparen verbindet damit mehrere Eigenschaften, die vielen Menschen beim Sparen wichtig sind: Planbarkeit, Sicherheit und staatliche Förderung, die sogenannte Bausparprämie: Diese Prämie ist das Geld, das ihr vom Staat zusätzlich zu euren Einzahlungen und den Zinsen bekommt. Wie hoch die Prämie ausfällt, wird jedes Jahr neu festgelegt. 2026 beträgt sie 1,5 % eurer jährlichen Einzahlungen bis maximal 1.200 Euro.
Rechenbeispiel: 50 Euro monatlich über sechs Jahre
Wir nehmen an, ihr spart sechs Jahre lang 50 Euro pro Monat und erzielt durchschnittlich 2 % Zinsen pro Jahr. Die staatliche Bausparprämie rechnen wir beispielhaft mit 1,5 %.
Rechnung | Betrag |
Eure Einzahlungen (50 € × 72 Monate) | 3.600,00 € |
Beispielhafte Zinsen vor KESt | + 220,00 € |
KESt (25 % der Zinsen) | − 55,00 € |
Staatliche Bausparprämie | + 54,00 € |
Kontogebühren | − 70,50 € |
Voraussichtliches Guthaben | ca. 3.748,50 € |
(Vereinfachte Beispielrechnung. Der Zinssatz und die Bausparprämie können sich ändern. Die tatsächlichen Zinsen, Gebühren und das Guthaben hängen von den geltenden Vertragsbedingungen ab.)
Zur Info: Die KESt (Kapitalertragsteuer) ist eine Steuer auf Zinserträge. Wenn ihr mit eurem Bausparvertrag Zinsen verdient, werden in Österreich grundsätzlich 25 % der gutgeschriebenen Zinsen als Steuer abgezogen. Die Steuer wird normalerweise direkt von der Bausparkasse einbehalten. Die staatliche Bausparprämie ist hingegen KESt-frei.
Das bedeutet: Ihr zahlt insgesamt 3.600 Euro ein. Nach Zinsen, KESt, staatlicher Prämie und Kontogebühren habt ihr unter diesen Annahmen am Ende 3.748,50 Euro gespart.
Je nachdem, ob ihr regelmäßig sparen, für eure Kinder vorsorgen oder einen bereits angesparten Betrag anlegen möchtet, bietet Wüstenrot unterschiedliche Bausparvarianten.
Bei den beiden flexiblen Varianten könnt ihr zusätzlich von der staatlichen Bausparprämie profitieren. Beim BONUSbausparen gibt es keine staatliche Prämie.
Das Flexible Bausparen von Wüstenrot ist jetzt doppelt flexibel!
Aktuell bietet Wüstenrot zwei verschiedene Spar-Varianten mit attraktiven Zinsen und jährlicher KESt-freier staatlicher Prämie.
✔ Top-Startzinsen
5,0 %1 Startzins für die ersten 12 Monate
✔ Staatliche Bausparprämie
Vom Staat bekommt ihr jedes Jahr die KESt-freie Bausparprämie. Diese beträgt zwischen 1,5 % und 4,0 % der Einzahlungen von max. 1.200 Euro pro Person und Jahr. 2026 sind es 1,5 %.
✔ Eigenmittel ansparen
Schafft euch eine gute Grundlage für eine spätere Finanzierung.
1 Rechtlicher Hinweis: Die dargestellten Produktkonditionen beziehen sich auf den zum Veröffentlichungszeitpunkt gültigen Angebotsstand. Beim Flexiblen Bausparen KLASSIK beträgt die Verzinsung in den ersten zwölf Laufzeitmonaten 5,0 % p. a. Danach richtet sie sich nach dem maßgeblichen 12-Monats-Euriborsatz abzüglich 1,3 Prozentpunkte, mit einer Obergrenze von 4,0 % p. a. und einer Untergrenze von 0,1 % p. a. Nach Ablauf von sechs Jahren beträgt die Verzinsung 0,01 % p. a. Die staatliche Bausparprämie beträgt 2026 1,5 % der prämienbegünstigten Einzahlungen bis maximal 1.200 Euro pro Person und Jahr. Die tatsächliche Guthabenentwicklung hängt unter anderem von der Zinsentwicklung, den Einzahlungen, der Prämie, der KESt und den Vertragskosten ab. Maßgeblich sind der konkrete Vertrag und die jeweils gültigen Allgemeinen Bedingungen für das Bauspargeschäft.
Nein. Auch wenn der Name darauf schließen lässt: Ihr müsst mit eurem Bausparguthaben kein Haus bauen oder eine Wohnung kaufen. Ursprünglich stand die Finanzierung von Wohneigentum im Mittelpunkt. Heute könnt ihr das angesparte Kapital nach Ablauf der vereinbarten Sparzeit grundsätzlich für unterschiedliche Zwecke verwenden.
Vielleicht möchtet ihr eure Wohnung renovieren, eine größere Reise machen oder Geld für eine Weiterbildung zurücklegen. Oder ihr wisst noch gar nicht genau, wofür ihr das Guthaben später braucht. Auch das ist in Ordnung.
Wenn ihr allerdings gezielt ein Wohnprojekt finanzieren möchtet, lohnt es sich, die Option eines Bauspardarlehens genauer anzusehen.
Ein Bausparvertrag kann euch dabei helfen, Geld für eine spätere Wohnfinanzierung anzusparen. Wenn eure Ersparnisse für den Kauf einer Wohnung oder eines Hauses nicht ausreichen, könnt ihr zusätzlich ein sogenanntes Bauspardarlehen beantragen.
Ein Beispiel: Ihr habt mit eurem Bausparvertrag 20.000 Euro angespart, möchtet aber eine Wohnung um 100.000 Euro kaufen. Die fehlenden 80.000 Euro könntet ihr euch über ein Bauspardarlehen leihen. Die Bank prüft dafür, ob ihr euch die Rückzahlung leisten könnt. Wenn das Darlehen bewilligt wird, zahlt ihr das geliehene Geld in monatlichen Raten samt Zinsen zurück.
Der Unterschied zum normalen Kredit: Ein Bauspardarlehen ist für Wohnzwecke gedacht und unterliegt den besonderen Bedingungen des Bausparsystems. Ein normaler Kredit kann – je nach Kreditart – auch für andere Anschaffungen verwendet werden. Bei beiden leiht euch die Bank Geld, das ihr später zurückzahlen müsst.
„Darlehen“ ist übrigens einfach ein anderes Wort für geliehenes Geld.
Wenn euch eine Bank Geld gibt, das ihr über einen bestimmten Zeitraum zurückzahlen müsst, spricht man von einem Darlehen.
Im Alltag werden beide Begriffe oft gleich verwendet. Ein Bauspardarlehen ist also im Grunde ein Kredit, den ihr für Wohnzwecke nutzen könnt.
Wenn ihr euer Geld langfristig vermehren möchtet, könnt ihr in Aktien oder ETFs investieren. Mit einer Aktie kauft ihr einen kleinen Anteil an einem Unternehmen. Ein ETF bündelt viele Anlagen und verteilt euer Geld damit auf verschiedene Unternehmen. Das bietet Chancen auf höhere Erträge, allerdings schwanken die Kurse. Ihr könnt also auch Geld verlieren. Deshalb eignen sich Aktien und ETFs eher für langfristige Ziele und nicht für Geld, das ihr bald wieder benötigt.
Aktien und ETFs: Das Wichtigste auf einen Blick:
Ob Sparkonto, Bausparen, Festgeld oder Aktien und ETFs: Welche Sparform am besten zu euch passt, hängt davon ab, wofür ihr sparen möchtet, wann ihr euer Geld braucht und wie viel Risiko ihr eingehen wollt. Für unerwartete Ausgaben ist es sinnvoll, einen Teil des Geldes schnell verfügbar zu halten. Wenn ihr längerfristig sparen möchtet, können auch andere Sparformen interessant sein.
Bausparen ist besonders dann eine Möglichkeit, wenn ihr regelmäßig Geld zur Seite legen und dabei auf Sicherheit und Planbarkeit setzen möchtet. Schon mit kleinen monatlichen Beträgen könnt ihr euch über sechs Jahre ein Polster aufbauen. Überlegt euch also zuerst, welches Ziel ihr erreichen möchtet und wählt die Sparform, die am besten dazu passt.
Auch mit wenig Geld lässt sich Schritt für Schritt ein finanzielles Polster aufbauen. Erfahrt, warum regelmäßiges Sparen wichtiger ist als die Höhe des Betrags und wie ihr mit einfachen Tipps eure Sparziele erreichen könnt.
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Wie ist der Weltspartag eigentlich entstanden und warum ist Sparen auch heute noch so wichtig? Wir werfen einen Blick auf die Geschichte des Weltspartags und zeigen, welche Rolle Sparen für finanzielle Sicherheit, persönliche Wünsche und die Zukunft spielt.
Hier erfahrt ihr mehr.
Kleine Beträge können Großes bewirken – vor allem, wenn man regelmäßig etwas zur Seite legt. Denn aus ein paar Euro heute können schon bald finanzielle Freiräume für Wünsche, Erlebnisse und die eigene Zukunft entstehen. Wer wissen möchte, warum sich das eigene Zukunfts-Ich über kleine Sparschritte freuen könnte, sollte einen Blick in unseren Artikel werfen.
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