Ein Sturz beim Wandern, ein Zusammenstoß mit dem Fahrrad oder eine Verletzung beim Heimwerken: Die meisten Unfälle passieren nicht bei der Arbeit, sondern genau dort, wo wir unsere Freizeit verbringen oder unseren Alltag leben.

Viele von euch gehen vielleicht davon aus, dass ihr in Österreich bei einem Unfall automatisch ausreichend abgesichert seid. Das stimmt allerdings nur teilweise. Die gesetzliche Unfallversicherung greift vor allem bei Arbeits-, Schul- oder Wegunfällen. Passiert ein Unfall zu Hause, beim Sport oder in der Freizeit, sieht die Situation oft anders aus und gerade bei Kindern wird diese Lücke häufig unterschätzt.

In diesem Beitrag schauen wir uns an, wo das größte Unfallrisiko besteht, welche Folgen sie haben können und wie ihr euch und eure Familie absichern könnt.

Unfallort: Zu Hause

Der Großteil aller Unfälle in Österreich passiert zu Hause oder in der Freizeit. Allein 2025 mussten rund 824.400 Menschen nach einem Unfall im Spital behandelt werden. Mehr als 615.000 dieser Verletzungen ereigneten sich im Haushalt oder bei Freizeitaktivitäten. Verkehrsunfälle machten dagegen nur rund 98.000 Fälle aus.

Ob beim Heimwerken, auf der Leiter im Garten, beim Sport, auf dem Fahrrad, beim Wandern oder beim Spielen mit den Kindern: viele Unfälle passieren bei ganz normalen Aktivitäten des täglichen Lebens. Ein Bänderriss beim Sport, ein Handgelenksbruch nach einem Sturz oder eine Schulterverletzung beim Radfahren können bereits ausreichen, um den Alltag für Wochen oder Monate auf den Kopf zu stellen. Oft sind es nicht die ersten Behandlungskosten, sondern Physiotherapie, notwendige Anpassungen im Alltag oder längerfristige Folgen, die Betroffene und ihre Familien beschäftigen.

Die Zeit nach dem Unfall

Direkt nach einem Unfall steht meist die medizinische Versorgung im Mittelpunkt. Ihr werdet untersucht, vielleicht geröntgt und erfahrt, wie es jetzt weitergeht. Wenn ihr schon einmal mit Krücken unterwegs wart oder einen Arm nicht belasten konntet, kennt ihr das vielleicht: Plötzlich werden ganz normale Dinge zur Herausforderung. Einkaufen, kochen, Auto fahren, mit den Kindern spielen oder den Haushalt erledigen.

Dazu kommen Arzttermine, Physiotherapie oder weitere Behandlungen. Nach einem Knochenbruch, einer Bänderverletzung oder einer Schulterverletzung können sich diese Termine über Wochen oder sogar Monate ziehen. Gleichzeitig entstehen oft zusätzliche Kosten, etwa für Physiotherapie, Heilbehelfe oder medizinische Leistungen, die nicht vollständig übernommen werden.

Besonders herausfordernd wird es, wenn ihr Verantwortung für andere tragt. Wer bringt die Kinder zum Sport? Wer kümmert sich um den Hund? Und wer übernimmt Aufgaben im Haushalt, wenn ihr euch eigentlich auf eure Genesung konzentrieren solltet? Diese Fragen beschäftigen viele Menschen nach einem Unfall oft mehr als die Verletzung selbst. 

Was die gesetzliche Unfallversicherung abdeckt – und was nicht

Viele von euch gehen wahrscheinlich davon aus, dass ihr in Österreich bei einem Unfall automatisch abgesichert seid. Tatsächlich gilt das aber nur für bestimmte Situationen.

Die gesetzliche Unfallversicherung greift vor allem bei Arbeits-, Schul- oder Wegunfällen. Passiert euch ein Unfall beim Radfahren, Wandern, Schwimmen, Skifahren oder einfach zu Hause, besteht dieser Schutz oft nicht oder nur eingeschränkt.

Vor allem bei kleineren Kindern wird oft unterschätzt, dass kein umfassender gesetzlicher Unfallschutz besteht. Im Jahr 2024 mussten mehr als 121.000 Kinder nach einem Unfall im Krankenhaus behandelt werden. Besonders häufig passieren diese Unfälle beim Spielen, in der Freizeit oder im eigenen Zuhause. 

Wüstenrot Unfallversicherung: Unterstützung, wenn ihr sie wirklich braucht

Nach einem Unfall geht es einerseits um finanzielle Leistungen und um die Frage: Wie schaffen wir das jetzt alles?

Da kann die private Unfallversicherung von Wüstenrot unterstützen. Neben Leistungen für Heil- und Behandlungskosten, Physiotherapie, Privatarztkosten oder Hubschrauberbergungen steht vor allem eines im Mittelpunkt: Entlastung im Alltag.

Wenn ihr nach einem Unfall vorübergehend Unterstützung braucht, kann die integrierte Unfallkosten-Assistance* beispielsweise bei folgenden Aufgaben helfen:

  • Organisation einer Haushaltshilfe  

  • Essensversorgung 

  • Betreuung von Kindern oder Haustieren 

  • Unterstützung im Haushalt 

  • Erledigung wichtiger Wege und Besorgungen  

  • Hilfe nach einem Krankenhausaufenthalt 

 

So müsst ihr euch nicht um alles gleichzeitig kümmern und könnt euch auf das konzentrieren, was jetzt am wichtigsten ist: wieder gesund zu werden.

* Details gemäß Versicherungsbedingungen.

Die Private Unfallvorsorge von Wüstenrot

Sichert euch gegen die finanziellen Folgen eines Unfalls ab
Sofortschutz: Bis max. € 100.000 nach einem Unfall
Zusatzpaket Privathaftpflicht: Speziell für junge Menschen zur Absicherung für Schadenersatzansprüche Dritter
Prämienbefreiung bei vollem Versicherungsschutz Bei Elternkarenz, Präsenz- und Zivildienst bis max. 1 Jahr
Kostenlose Unfallpauschale: Nach unfallbedingtem, ununterbrochenem Krankenhausaufenthalt von mehr als 14 Tagen

Brauche ich eine private Unfallversichrung?

Um den Bedarf einer privaten Unfallversicherung realistisch einschätzen zu können, helfen schon ein paar einfache Fragen:

  • Wie würde euer Alltag aussehen, wenn ihr mehrere Wochen eingeschränkt wärt?

  • Welche zusätzlichen Kosten könnten entstehen?

  • Wer könnte euch konkret im Alltag unterstützen? 

Wenn dabei Fragen auftauchen oder Unsicherheiten bestehen, könnt ihr jederzeit einen unverbindlichen Beratungstermin mit einem Privatkundenberater von Wüstenrot vereinbaren. Hier geht´s zur Beratersuche.

Noch Fragen?

Eine Unfallversicherung ist eine wichtige Entscheidung und genau dabei begleiten wir euch Schritt für Schritt. Gemeinsam finden wir den Schutz, der zu eurem Leben und euren Bedürfnissen passt.

In einem kostenlosen, unverbindlichen Beratungstermin klären wir gemeinsam, was ihr braucht.

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