1. Wand mit Wirkung

Eine Akzentwand verändert mit wenig Aufwand den Raumeindruck. Oft wird dafür eine starke Farbe eingesetzt. Aber auch mit einer besonderen Tapete, einer Metall- oder Holzverkleidung lassen sich Akzente setzen.

Akzentwände sorgen für Abwechslung, lenken den Blick, bringen Möbel oder Kunstwerke stärker zur Geltung und können einen Raum größer oder auch kleiner erscheinen lassen.

Einen sehr starken Eindruck macht eine Spiegelwand : diese eignet sich besonders für einen kleinen Raum wie einen Flur, weil sie ihn optisch stark vergrößert.

Ein weiß bezogenes Bett mit einem dunklen Bettrahmen an einer bunten Wand
Wandakzent mit besonderer Tapete

Farbideen:

  • Pastelltönen bringen Leichtigkeit in kleinere Räume. Puderrosa oder Nude wirken warm, ohne zu dominieren, Hellblau oder Lavendel bringen Frische in den Raum.
  • Warme Töne wie Terrakotta oder Ziegelrot schaffen Behaglichkeit; Senfgelb setzt sonnige Akzente und harmoniert gut mit Grau.

  • Blautöne wie Dunkelblau oder Petrol wirken edel und beruhigend – besonders in Kombination mit hellen Möbeln oder Messing.

  • Graugrün und Salbei bringen Natürlichkeit ins Wohnzimmer, wirken frisch, aber nicht aufdringlich.

  • Dunkle Farben wie Anthrazit, Smaragdgrün oder Burgunder sorgen für Dramatik und Tiefe. Sie  lassen Möbel und Kunstwerke stärker hervortreten. Vor allem für helle Räume mit viel Tageslicht geeignet. 
Apartment in Japandi style design. 3D generated image. Image on the wall is my own and it's 3D generated as well. Japandi is interior fusion of Japanese and Scandinavian architectural styles.
Raumteiler Elemente gibt es auch fertig im Baumarkt oder Einrichtungshäusern.

2. Räume neu denken – die Kunst des Teilens

Räume brauchen keine Wände. Auch offene Regale, Vorhänge, Paravents oder Pflanzenwände strukturieren Räume neu und schaffen kleine Rückzugsorte oder unterschiedliche Wohnzonen. Besonders in großen Räumen oder offenen Grundrissen lassen sich so Arbeits- und Wohnbereich, Essplatz und Sofaecke oder Schlaf- und Wohnbereich voneinander trennen.

Raumteiler machen flexibel: Wenn ihr viel von zu Hause arbeitet oder Freund:innen oder Familienmitglieder bei euchwohnen, lassen sie sich schnell aufbauen, verschieben oder wieder abbauen. 

Gleichzeitig verändern sie die Raumwirkung, lassen sie gemütlicher und tiefer erscheinen.

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3. Kopf hoch – da geht noch was

Wollt ihr mehr Platz? Dann lohnt der Blick nach oben. Im Luftraum unter der Decke könnt ihr unauffälligen Stauraum schaffen – zum Beispiel in Küche, Bad oder Flur. Hoch montierte Regale oder Hängeschränke bieten Platz für Koffer, saisonale Kleidung oder selten genutzte Dinge.

Mit etwas handwerklichem Geschick lässt sich sogar eine abgehängte Decke einziehen: Holzbalken hoch an der Wand befestigen, Spanplatten als Ablagefläche auflegen, darunter Gipskartonplatten montieren – fertig ist euer versteckter Stauraum. In eine solche Decke könnt ihr zusätzlich moderne Lichtspots integrieren.

Der Vorteil: Indem ihr Dinge unter der Decke verstaut, könnt ihr Möbelstücke ausrangieren und Bodenfläche freiräumen. Eure Wohnung wirkt sofort aufgeräumter und großzügiger.

Zwei fotos, das rechte zeigt antike Lampen, das linke ein ästhetisch dekoriertes Sideboard
Nach Geschmack grell oder dezent: Vintage Stücke sorgen für Charakter.

4. Stilbruch mit Stil

Ein gezielter Stilbruch bringt Spannung in die Einrichtung. In einer modern gestalteten Wohnung zieht ein einzelnes Vintage-Stück vom Flohmarkt die Blicke auf sich. Der Kontrast aus Alt und Neu wirkt individuell und persönlich, bricht die Perfektion und verleiht deiner Wohnung Charme und Charakter. Beispiele: ein modernes Sofa kombiniert mit einem Mid-Century-Sessel, ein antiker Spiegel als Eyecatcher im Eingangsbereich oder eine alte Holzkommode, die farblich an moderne Küchenfronten angepasst ist.

Umgekehrt funktioniert der Kontrast genauso: In einer Wohnung voller Antiquitäten bringt ein minimalistisches Möbelstück oder modernes Kunstwerk den gewünschten Bruch.

Eine Frau die ihr dekorativen Pflanzen gießt
Wohlfühlfaktor: Pflanzen als Gestaltungsmittel

5. Biophilic Design – Wohnen im Grünen

Pflanzen sind mehr als Deko: Der Blick ins Grüne steigert das Wohlbefinden, erhöht die Konzentration und reduziert Stress. Sie verbessern außerdem die Luftqualität und das Raumklima. Biophilic Design macht Pflanzen zu einem festen Bestandteil der Innenraumgestaltung und schafft durch Natur ansprechende und angenehme Räume.

Mit einem mutigen Grünkonzept verwandelst du deine Wohnung in eine Wohlfühloase. Auch wenn du sonst auf Minimalismus setzt, gilt in diesem Fall: Mehr ist mehr – je mehr Pflanzen, desto stärker der Effekt.

 

Pflanzen-Ideen:

  • Grüne Ecke: Eine Gruppe von Pflanzen unterschiedlicher Größe – hohe Solitäre  (zum Beispiel Ficus, Monstera, Drachenbaum) kombiniert mit mittelgroßen und kleinen Pflanzen auf Hockern oder Beistelltischen.
  • Natürliche Raumteiler: Strukturiere den Raum mit mehreren Pflanzen in einer Reihe, einem Regal mit Pflanzen oder einem Rankgitter als „grüne Wand“.

  • Grüner Flur: Mehrere Pflanzen entlang der Wand lassen den Durchgangsraum freundlicher erscheinen. Mit wenig Licht kommen aus:
    Sansevieria
    Zamioculcas zamiifolia (Glücksfeder)
    Philodendron scandens (Herzblatt-Philodendron)

  • Pflanzenwand: Ein ganzes wandfüllendes Regal voller Pflanzen oder ein großes begrüntes Rankgitter an der Wand wird zum skulpturalen Blickfang.

Ein weiß bezogenes Bett mit einem Gestreiften Kopfteil und blau gemusterten Dekorationskissen
Gepolstertes Kopfteil: Hotel-Gefühl im Schlafzimmer

6. Bett-Upgrade mit Kopfteil

Das Bett ist der Mittelpunkt des Schlafzimmers – und nicht nur zum Schlafen da. Ein gepolstertes Kopfteil macht es noch wohnlicher. Es dient als gemütliche Rückenlehne zum Lesen, Fernsehen und Entspannen. 

Gleichzeitig wertet das Kopfteil – auch Kopfstück oder Kopfende genannt – das Bett auch optisch auf. Polstervarianten mit Samt, Rautensteppung oder Zierknöpfen verleihen deinem Schlafzimmer Eleganz und Opulenz.

Schlichte Kopfteile gibt es bereits ab rund 150 Euro. Wer kreativ ist, baut mit Spanplatte, Schaumstoff, Stoffbezug und Tacker selbst ein individuelles Kopfteil.

Besonders praktisch sind Kopfteile mit integrierten Regalfächern: Sie schaffen Ablageflächen und ersetzen den klassischen Nachttisch.

7. Alles im Griff, alles im Blick

Offene Regale lockern Einbauküchen auf und sind praktisch: Ihr habt alles im Blick und spart beim Kochen Zeit, weil ihr schnell auf Zutaten oder Küchenwerkzeuge zugreifen könnt. Gerne offen aufbewahrt werden häufig verwendete Lebensmittel wie Essig, Öl und Gewürze.

Doch häufig entsteht dabei ein unschönes Durcheinander aus verschiedenen Behältnissen und angebrochenen Packungen. Das muss nicht sein.

Mit einheitlichen Gläsern, Dosen und Kunststoffboxen bringt ihr Ordnung in Regale und Schränke. So wirkt die Küche nicht nur aufgeräumt, sondern ihr findet euch auch schneller zurecht.

Bewahrt Mehl, Nudeln, Müsli & Co. in einheitlichen transparenten Gläsern auf – das ist praktisch, weil ihr seht, was drin ist, sorgt für Ordnung und für einen modernen Look.

Gewürze halten sich besser in geschlossenen Dosen oder Gläsern aus dunkel getöntem Glas. Einheitliche kleine Gewürzgläschen oder -dosen mit beschrifteten Etiketten sehen dekorativ aus und helfen euch durch mehr Übersichtlichkeit beim Kochen. Für die Beschriftung verwendet ihr entweder gedruckte Etiketten oder gestaltet sie handschriftlich mit Kreidestift.

In geschlossenen Schränken schafft ihr Ordnung, indem ihr eure Vorräte in schlichten Kunststoffboxen sinnvoll bündelt, zum Beispiel mit einer Box für alle Backzutaten.

8. Frischekur fürs Bad

Badezimmer sind oft sehr funktional gestaltet. Mit geringem Aufwand und überschaubarem Budget wertest du dein Bad auf und verwandelst es in einen Wohlfühlort.

Die Erneuerung der gesamte Badausstattung ist das eine gute Gelegenheit, die einzelnen Elemente aufeinander abzustimmen:  

  • ein neuer Satz Handtücher in unterschiedlichen Größen

  • Duschvorhang

  • Badteppich

  • WC-Sitz und Toilettenpapierhalter 

Alte, verkalkte Armaturen lassen ein Bad ungepflegt wirken. Der Austausch von Wasserhähnen, Duscharmatur oder Handtuchhaltern gegen einheitliche moderne Modelle in Chrom oder Mattschwarz verleiht deinem Bad frischen Glanz.

Auch für Badezimmer gilt: Pflanzen steigern die Aufenthaltsqualität. Pflanzen wie Farne, Efeututen oder Orchideen fühlen sich in der hohen Luftfeuchtigkeit wohl und sorgen für Spa-Gefühl.

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