Helmut Golda im Gespräch über Kundennähe, Teamkultur und moderne Standorte. Seit 1991 ist Helmut Golda Teil von Wüstenrot und prägt als Leiter Stammvertrieb Salzburg die Entwicklung der Filialstruktur maßgeblich mit. In mehr als drei Jahrzehnten hat er erlebt, wie sich Beratung, Kundenverhalten und Arbeitsweisen verändert haben. Im Gespräch erzählt er, warum moderne Filialen heute wichtiger sind denn je, welche Rolle sie für Teams spielen und wie persönliche Beratung und digitale Möglichkeiten zusammenfinden.
Im Rahmen unserer Serie „Gelebte Kundennähe“ werfen wir einen Blick auf die Menschen und Teams hinter den Filialen von Wüstenrot. Nach dem Gespräch mit den Teams rund um Thomas Bangratz, Leiter Stammvertrieb Tirol und Vorarlberg, richten wir den Fokus nun auf weitere Regionen Österreichs. Auch in Wien haben wir mit zwei zentralen Führungspersönlichkeiten gesprochen: Kurt Hertelt, Leiter Stammvertrieb Wien Süd und Ost, sowie Karl Mayer, Leiter Stammvertrieb Wien Mitte. Sie geben Einblicke in die Arbeit ihrer Teams und zeigen, wie Kundennähe im Alltag gelebt wird.
Lesetipp
Früher fand ein Großteil der Beratung direkt bei den Kundinnen und Kunden zu Hause statt. Rund achtzig Prozent der Gespräche wurden in den eigenen vier Wänden geführt. Diese Form der Beratung war lange Zeit selbstverständlich.
Heute hat sich das deutlich verändert. Viele Menschen kommen bewusst in die Filialen oder nutzen digitale Möglichkeiten wie Videokonferenzen. Gleichzeitig gibt es weiterhin Kundinnen und Kunden, die den persönlichen Besuch zu Hause schätzen.
Für Helmut Golda steht fest, dass beide Wege ihre Berechtigung haben.
„Die Beratung ist heute hybrider geworden. Für mich ist klar, dass wir beides brauchen. Die Kombination aus digitaler und persönlicher Beratung ist der richtige Weg.“
Unser hybrider Beratungsansatz
Wie greifen persönliche Beratung und digitale Services bei Wüstenrot ineinander?
Für uns ist das keine Entweder-oder-Frage, sondern ein bewusstes Zusammenspiel. Unsere Kund:innen sollen frei wählen können, wie sie mit uns in Kontakt treten: persönlich in der Filiale, digital oder kombiniert. Digitale Services verstehen wir nicht als Ersatz, sondern als sinnvolle Ergänzung zur persönlichen Betreuung. Gerade in Situationen, in denen es schnell gehen muss, zeigt sich der Mehrwert dieses hybriden Ansatzes. Bei einem Unwetterschaden etwa ermöglicht unser digitales Schadenservice rasche Hilfe, während die vertraute Ansprechpartnerin oder der vertraute Ansprechpartner in der Filiale weiterhin persönlich begleitet.
Auch in der Beratung selbst unterstützen digitale Lösungen unsere Arbeit gezielt. Schon heute erfassen wir vor dem Gespräch die finanzielle Gesamtsituation unserer Kund:innen, um individuelle und passgenaue Lösungen zu entwickeln. Künftig wird dieser Prozess durch ein digitales Tool zur 360-Grad-Bedarfsanalyse ergänzt, das einen ganzheitlichen Überblick und Live-Berechnungen ermöglicht. Genau diese Verbindung aus Schnelligkeit und persönlicher Nähe schätzen unsere Kund:innen.
Während viele Finanzinstitute ihre Standorte reduzieren, investiert Wüstenrot gezielt in neue und modernisierte Filialen. Für Helmut Golda ist das ein klarer strategischer Schritt.
Gerade bei komplexen Entscheidungen wünschen sich Kundinnen und Kunden eine professionelle Umgebung. Wer über eine Wohnfinanzierung im sechsstelligen Bereich spricht, möchte dafür einen passenden Rahmen.
„Solche Entscheidungen trifft man nicht zwischen Tür und Angel. Unsere Filialen bieten die Infrastruktur, die Diskretion und die Atmosphäre für hochwertige Beratungsgespräche.“
Ein Beispiel dafür ist die neue Filiale im Lungau. Nach dem Umzug in moderne Räumlichkeiten wurde schnell spürbar, wie stark sich ein zeitgemäßer Standort auf Wahrnehmung und Kundenfrequenz auswirkt.
Wir haben deutlich mehr Kundinnen und Kunden in der Filiale gesehen und eine stärkere Präsenz am Markt gespürt. Moderne Standorte wirken.
Für Helmut Golda bedeutet eine moderne Filiale vor allem eines: gute Rahmenbedingungen für Beratung.
Diskrete Besprechungsräume, Monitore für Präsentationen oder Videoberatung sowie Scan und Druckmöglichkeiten gehören ebenso dazu wie Barrierefreiheit und eine angenehme Atmosphäre.
„Es muss kein großes Büro sein. Wichtig ist, dass die Räume hell, hochwertig und funktional sind. Kundinnen und Kunden sollen sich gut aufgehoben fühlen und unsere Mitarbeitenden sollen optimale Arbeitsbedingungen vorfinden.“
Wenn Helmut Golda über Kundennähe spricht, meint er vor allem Verlässlichkeit und Erreichbarkeit: „Für mich bedeutet Kundennähe, dass Menschen sieben Tage die Woche mit uns in Kontakt treten können, digital und analog. Und dass sie zeitnah eine Rückmeldung bekommen.“
Viele Besuche in der Filiale entstehen aus ganz praktischen Gründen. Kundinnen und Kunden kommen mit Fragen zu bestehenden Verträgen, brauchen Unterstützung bei Schadensmeldungen oder möchten sich zu Themen wie Sparen, Finanzieren oder Vorsorgen beraten lassen. Oft geht es vor allem darum, rasch und unkompliziert zu helfen.
Filialen sind nicht nur Orte der Kundenberatung. Sie spielen auch eine wichtige Rolle für die Zusammenarbeit im Vertrieb.
Viele Mitarbeitende sind im Außendienst unterwegs und häufig allein bei Kundinnen und Kunden. Die Filiale ist für sie der Ort, an dem sie sich vorbereiten, Infrastruktur nutzen und sich mit Kolleginnen und Kollegen austauschen können.
Helmut Golda beschreibt diesen Ort gerne mit einem persönlichen Bild.
Ich nenne die Filiale manchmal eine Ladestation für die Seele. Dieses Miteinander ist enorm wichtig, fachlich und menschlich.
Gerade in der Stadt Salzburg kommen viele Mitarbeitende regelmäßig ins Büro, bereiten ihre Termine vor und starten gut organisiert in den Arbeitstag.
Karriere bei Wüstenrot
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Als Bausparkasse, Versicherung und Bank bieten wir maßgeschneiderte Lösungen für alle Lebensbereiche.
Wir bieten viele Benefits wie:
Werde Teil des Wüstenrot Teams: Hier findet ihr alle offenen Stellen.
Im Bundesland Salzburg arbeitet ein Team mit sehr unterschiedlichen Erfahrungsstufen zusammen. Junge Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger treffen auf Kolleginnen und Kollegen, die seit vielen Jahren im Unternehmen tätig sind.
Für Helmut Golda ist genau diese Mischung eine besondere Stärke.
„Wir profitieren voneinander. Wissen wird geteilt, Erfahrungen werden weitergegeben und es wird auch gemeinsam gelacht.“
Viele Mitarbeitende würden ihm immer wieder sagen, warum sie geblieben sind.
„Sie fühlen sich hier als Mensch wahrgenommen.“
Gemeinschaft entsteht dabei nicht nur im Arbeitsalltag. Auch gemeinsame sportliche Aktivitäten, Ausflüge oder gegenseitige Unterstützung im privaten Umfeld stärken den Zusammenhalt im Team.
Als Führungskraft setzt der Leiter Stammvertrieb auf einen respektvollen Umgang auf Augenhöhe.
„Wenn etwas nicht passt, sprechen wir es offen an. Mir ist wichtig, dass wir ehrlich miteinander umgehen.“ Gleichzeitig verfolgt er einen klaren Grundsatz: „Fördern durch Fordern.“
Mitarbeitende sollen Verantwortung übernehmen und an ihren Aufgaben wachsen. Gleichzeitig wissen sie, dass sie Unterstützung bekommen, bevor etwas scheitert.
Helmut Golda ist regelmäßig in allen Regionen Salzburgs unterwegs. Von der Stadt Salzburg über Pongau und Pinzgau bis in den Lungau besucht er Filialen, spricht mit Teams und bleibt nah an den Entwicklungen im Bundesland.
Sein Ziel ist eine starke Präsenz in allen Gauen Salzburgs. Besonders ein moderner Standort im Flachgau steht aktuell weit oben auf seiner Agenda.
„Wenn wir attraktive Arbeitsplätze bieten, gewinnen wir attraktive Mitarbeitende. Und damit auch attraktive Kundinnen und Kunden. Dann schließt sich der Kreis.“
Für Helmut Golda sind Filialen weit mehr als Arbeitsorte. Sie sind Räume für Begegnung, Orte für hochwertige Beratung und wichtige Treffpunkte für Teams.
Gerade das Zusammenspiel aus moderner Infrastruktur, persönlicher Beratung und digitaler Erreichbarkeit macht für ihn die Stärke der Salzburger Standorte aus.